In der aktuellen Situation – noch vor dem Höhepunkt der Corona-Epidemie in Deutschland – blicken viele mit akuten Sorgen in die Zukunft: Wie bleibe ich gesund? Von welchem Geld werde ich die kommenden Wochen leben? Wie geht es mit meiner Firma weiter? Wie bringe ich Familie und Beruf unter einen Hut? All diese Fragen sind verständlich. Es wird erwartet, dass die Politik in dieser – für beide Seiten unverschuldeten - Situation hilft. Und das sollte sie auch. Aber nicht mit der Gießkanne, sondern nach tatsächlichen Bedarf und Notwendigkeit.
Aber schon jetzt muss die Politik einen Schritt weiterdenken: Wie kann man verhindern, dass es nach der Gesundheitskrise nicht zu einer langanhaltenden Wirtschaftskrise kommt. Spricht man mit Handwerkern und Projektentwicklern, dann ist die Sorge groß, dass die Wirtschaftskrise noch viel schlimmer wird. Die Öffentliche Hand (neben dem Bund und den Ländern sind das vor allem die Kommunen) muss weiter investieren, ja sogar noch mehr als vielleicht geplant, um zumindest einen Teil zu kompensieren, der in der privaten Wirtschaft unvermeidbar verloren geht.
Schon jetzt – also während der Corona-Krise – müssen die Kommunen die Weichen für Investitionen stellen. Die Zinsen sind extrem niedrig und die Chance, dass sich bald wieder mehr Unternehmen um Aufträge von Gemeinden bewerben – zuletzt ein riesiges Problem – dürften schnell steigen.
Auch Zeuthen sollte alles Mögliche tun, um Investitionen voranzutreiben – und wo möglich sogar zu beschleunigen. Auch wenn es zu einem wirtschaftlichen Abschwung in Deutschland kommen sollte, bleibt die Region zwischen BER, Berliner Stadtgrenze und Tesla in Grünheide eine Wachstumsregion. Die zweite Grundschule muss kommen – so schnell wie möglich.
Gleiches gilt für einen Straßentunnel unter der Bahn. Aber auch kleinere Projekte müssen schnell umgesetzt werden, wie z.B. eine energiesparende Beleuchtung in der Mehrzweckhalle, die sich innerhalb von weniger als 10 Jahren rentiert. Aber auch Fußgänger-/Radfahrerbrücke im Zeuthener Winkel über den Flutgraben oder Radwege (z.B. entlang der L402 nach Kiekebusch) müssen zeitnah gebaut werden.
Gleiches gilt für größere private Projekte, etwa den letzten Bauabschnitt im Zeuthener Winkel, geplanten Bauten am Seehotel Zeuthen, in der Goethestraße am Bahnhof (gegenüber Güterboden) oder in der Forstallee. Auch die Idee einer Fotovoltaikanlage auf der ehemaligen Mülldeponie im Zeuthener Winkel sollte zeitnah umgesetzt werden.
Neben dem Aufstellen von Bebauungsplänen sollten Satzungen auf bürokratische Hindernisse überprüft werden. An einigen Stellen kann man durchaus Investoren und der Gemeindeverwaltung mehr Gestaltungsspielraum überlassen, wie z.B. der Stellplatzsatzung.
Wenn alle an einem Strang ziehen, dann ist Vieles möglich. Einwohner- und Umweltbelange dürfen natürlich nicht unberücksichtigt bleiben. Es geht nicht darum, Gesetze außer Kraft zu setzen, sondern darum, stringent kommunalpolitische Entscheidungen zu treffen.
Jonas Reif als Mitglied des Ortsentwicklungsausschuss /Gemeindevertreter
Montag, 30. März 2020
Vollgas statt bremsen - Projekte jetzt vorantreiben
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Eichwalde,
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Zeuthen
Freitag, 13. März 2020
ABSAGE: Frauen. Macht. Politik!
Als Reaktion auf die aktuellen Entwicklungen und zur Risikivermeidung haben wir uns entschieden, die heutige Veranstaltung abzusagen.
Wir planen die Veranstaltung zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen und werden dazu wieder informieren.
Vielen Dank für Ihr Verständnis und bleiben Sie gesund!
Wir planen die Veranstaltung zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen und werden dazu wieder informieren.
Vielen Dank für Ihr Verständnis und bleiben Sie gesund!
Montag, 2. März 2020
Frauen. Macht. Politik! Veranstaltung am 13.03.2020 in Eichwalde
Nur 30 von 88 Abgeordneten im Brandenburger Landtag sind weiblich.
Damit
werden
(nicht nur in Brandenburg) Frauen weniger gehört als Männer.
Vor
einem Jahr hat der Brandenburgische Landtag das Paritätsgesetz
verabschiedet.
Ist damit alles gut?
Im
Rahmen der 30. Brandenburgischen Frauenwoche wollen wir mit Ihnen
darüber reden, wie sich feministische Politik bis heute entwickelt
hat, aber vor allem auch darüber, was sich weiterhin tun muss auf
dem Weg zu einer echten gleichberechtigten Teilhabe. Was motiviert insbesondere Frauen, sich politisch zu engagieren und was hält sie davon ab?
Kommen
Sie ins Gespräch mit und mit grünen
Kommunalpolitikerinnen der Region.
Am
13.03. 18-20 Uhr in der alten Feuerwache in Eichwalde
Was erwartet Sie?
Eine Einführung zur Paritätsregelung im Landeswahlgesetz
mit Alexandra Pichl, Landesvorsitzende v. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Brandenburg
Ein Weltcafé mit folgenden Tischen zu den Themen Teilhabe.Mitbestimmung.Parität – Es geht um uns! Netzwerke.Ressourcen.Mentoring – So geht´s!
Alte.Weiße.Männer – Es geht anders!
Familie.Beruf.Ehrenamt – Das geht!
Wer ist mit dabei?
Alexandra Pichl, Brandenburgische Landesvorsitzende B90 / Grüne
Sabine Freund, Vorsitzende des Kreisverbandes B90/ Grüne
Andrea Lübcke, Fraktionsvorsitzende B90/Grüne in Eichwalde
Claudia Stölzel, Fraktionsvorsitzende B90/Grüne in Schulzendorf
Anika Darmer, Fraktionsvorsitzende B90/Grüne in Zeuthen
Und Sie?

Was erwartet Sie?
Eine Einführung zur Paritätsregelung im Landeswahlgesetz
mit Alexandra Pichl, Landesvorsitzende v. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Brandenburg
Ein Weltcafé mit folgenden Tischen zu den Themen Teilhabe.Mitbestimmung.Parität – Es geht um uns! Netzwerke.Ressourcen.Mentoring – So geht´s!
Alte.Weiße.Männer – Es geht anders!
Familie.Beruf.Ehrenamt – Das geht!
Wer ist mit dabei?
Alexandra Pichl, Brandenburgische Landesvorsitzende B90 / Grüne
Sabine Freund, Vorsitzende des Kreisverbandes B90/ Grüne
Andrea Lübcke, Fraktionsvorsitzende B90/Grüne in Eichwalde
Claudia Stölzel, Fraktionsvorsitzende B90/Grüne in Schulzendorf
Anika Darmer, Fraktionsvorsitzende B90/Grüne in Zeuthen
Und Sie?
Mittwoch, 13. November 2019
Online-Petition zur Verbesserung der Qualität von Kita und Hort jetzt unterschreiben
Wenn man das eigene Kind in einer Einrichtung abgibt, erwartet man zurecht, dass qualifizierte ErzieherInnen es nicht nur betreuen, sondern auch fördern, fordern, trösten, beobachten und nebenbei prägende Erlebnisse planen und durchführen. Der Umstand, dass die Rahmenbedingungen für diese anspruchsvolle Aufgabe nicht optimal sind, hat die Kitaleitungen in ZEWS motiviert, ihre Erfahrungen und Vorstellungen von Qualitätssicherung in Kita und Hort einem Konzeptpapier zusammen zufassen. Neben einer differenzierten Darstellung des Status Quo leiten sie darin Forderungen an die Landespolitik ab. Die Broschüre ist digital zugänglich unter folgendem Link: https://www.docdroid.net/4FEwGJp/kita-broschure-mai-2019.pdf
Nun haben die Kitaleitungen aus dem Konzeptpapier eine Petition gemacht, die sich an den brandenburgischen Landtag richtet. Sie fordern darin eine zügige Umsetzung folgender Punkte:
Die Petition ist ebenfalls online erreichbar:
https://www.openpetition.de/petition/online/weil-unsere-kinder-es-wert-sind-massnahmen-die-die-qualitaet-in-kita-hort-tatsaechlich-verbessern
Die grünen Fraktionen in ZEWS unterstützen die Forderungen dieser Petition und rufen zu einer breiten Teilnahme an der Unterschriftenaktion auf.
Wenn man das eigene Kind in einer Einrichtung abgibt, erwartet man zurecht, dass qualifizierte ErzieherInnen es nicht nur betreuen, sondern auch fördern, fordern, trösten, beobachten und nebenbei prägende Erlebnisse planen und durchführen. Der Umstand, dass die Rahmenbedingungen für diese anspruchsvolle Aufgabe nicht optimal sind, hat die Kitaleitungen in ZEWS motiviert, ihre Erfahrungen und Vorstellungen von Qualitätssicherung in Kita und Hort einem Konzeptpapier zusammen zufassen. Neben einer differenzierten Darstellung des Status Quo leiten sie darin Forderungen an die Landespolitik ab. Die Broschüre ist digital zugänglich unter folgendem Link: https://www.docdroid.net/4FEwGJp/kita-broschure-mai-2019.pdf
Nun haben die Kitaleitungen aus dem Konzeptpapier eine Petition gemacht, die sich an den brandenburgischen Landtag richtet. Sie fordern darin eine zügige Umsetzung folgender Punkte:
- die Reduzierung des Betreuungsschlüssels
- verbindliche Leitungsfreistellung
- mehr Platz für unsere Kinder
- verbesserte Rahmenbedingungen für Azubis und Praktikanten
- die Anerkennung anderer Berufsabschlüsse
- die Optimierung der fachlichen Beratung und Begleitung
Die Petition ist ebenfalls online erreichbar:
https://www.openpetition.de/petition/online/weil-unsere-kinder-es-wert-sind-massnahmen-die-die-qualitaet-in-kita-hort-tatsaechlich-verbessern
Die grünen Fraktionen in ZEWS unterstützen die Forderungen dieser Petition und rufen zu einer breiten Teilnahme an der Unterschriftenaktion auf.
Mittwoch, 6. November 2019
Wie steht’s um die Zeuthener Wälder?
November 2019: Hinter uns liegen zwei Jahre mit ausgeprägter
Sommertrockenheit. So etwas ist – langfristig betrachtet – nicht Außergewöhnliches.
Verbunden ist dies jedoch mit immer höheren Temperaturen: Lag die jährliche Durchschnittstemperatur
zwischen 1961 und 1990 in Brandenburg noch 8,7°C, wurde im Jahr 2018 ein neuer
Rekord mi 10,8°C gemessen.
Natürlich sollte man Extremwerte nicht überbewerten, doch die Tendenz der letzten Jahre geht eindeutig nach oben – deutlich. Auch aktuelle Prognosen wie des Klimareports Brandenburg 2019
zeigen deutlich, wie die derzeitige Situation
ist – und wo es hierzulande sehr wahrscheinlich hingehen könnte: Weiter
steigenden Durchschnitts- und Extremtemperaturen, mehr Extremwetterereignisse,
weniger Niederschlag – vor allem im Sommer.Natürlich sollte man Extremwerte nicht überbewerten, doch die Tendenz der letzten Jahre geht eindeutig nach oben – deutlich. Auch aktuelle Prognosen wie des Klimareports Brandenburg 2019
Statt Alarmismus ist konsequentes Handeln gefragt, um diesen
Entwicklungen entgegenzuwirken, aber vor allem auch um sich diesen veränderten
Bedingungen anzupassen. Dies möchte ich anhand unserer Zeuthener Wälder einmal
darstellen.
Hinsichtlich der hydrologischen (also Wasser-) Bedingungen
ist unsere Gemeinde zweigeteilt.
Wie über das Zeuthener Geoportal ersichtlich, liegt der Grundwasserabstand in den meisten Bereichen des
ehemaligen Ortes Zeuthen bei unter 5 Metern, vielfach sogar unter 3 Meter.
Angesichts des sandigen, leicht zu durchwurzelnden Bodens erreicht fast jeder
Baum diese Tiefen und hat somit selbst in langanhaltenden Trockenperioden
genügend Wassernachschub.
Anders sieht es hingegen in den Miersdorfer Bereichen Falkenhorst, am Heideberg und vor allem – Nomen est omen – im Hochland aus. Hier ist das Grundwasserabstand so groß, dass selbst Baumwurzeln nicht mehr auf diese Wasservorräte zurückgreifen können. Hier müssen die Pflanzen also ausreichend trockenheitsverträglich sein. Natürlich habe viele Arten entsprechende Möglichkeiten, um die Transpiration zu reduzieren. Aber diese Reduzierungsmöglichkeiten sind endlich.
Aktueller Zustand
Anders sieht es hingegen in den Miersdorfer Bereichen Falkenhorst, am Heideberg und vor allem – Nomen est omen – im Hochland aus. Hier ist das Grundwasserabstand so groß, dass selbst Baumwurzeln nicht mehr auf diese Wasservorräte zurückgreifen können. Hier müssen die Pflanzen also ausreichend trockenheitsverträglich sein. Natürlich habe viele Arten entsprechende Möglichkeiten, um die Transpiration zu reduzieren. Aber diese Reduzierungsmöglichkeiten sind endlich.
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| Im Waldgebiet am Heideberg, hier von der Schmöckwitzer Straße aus fotgrafiert, sind zahlreiche abgestorbene Bäume deutlich sichtbar zu erkennen. |
Dem Großteil der Zeuthener Wälder ist die Trockenheit der letzten
beiden Jahre kaum anzumerken – zumindest auf dem ersten Blick. Bei genauerer Betrachtung
fällt dann doch auf, dass einzelne Baumarten wie die Birke, aber auch Eichen
Trockenschäden im Kronenbereich aufweisen. Es gibt jedoch zwei Waldbereiche,
die erheblich Schäden aufzeigen. Einerseits das Gebiet um den Heideberg und das
Waldgebiet zwischen dem Sportplatz Miersdorf und der Straße am Hochwald.
Hier sind viele Kiefern abgestorben und stehen nun trocken zwischen den
verbliebenen Bäumen. Teilweise ist jede fünfte Kiefer abgestorben, die restlichen
Kiefern weisen ebenfalls deutliche Schäden auf. Das Waldgebiet zwischen Hankelweg und der Straße am Staatsforst ist weniger stark betroffen, wobei auch hier einzelne tote Kiefern auszumachen sind.
In naturnahen Wäldern, die fernab der Zivilisation liegen, sind derartige natürliche Prozesse zu tolerieren. In direkten Umgebung der Bebauung erhöht dies aber für die nächsten Jahre erheblich die Gefahr einer schnellen Ausbreitung von Waldbränden. Durch den Funkenflug können schnell vertrocknete Baumkronen in Brand geraten und Feuerwehrleute in Gefahr bringen, die das Feuer am Boden bekämpfen. Da Kiefern harzhaltig sind, bleibt die Brandgefahr im Vergleich zu absterbenden Laubbäumen deutlich länger erhalten.
In naturnahen Wäldern, die fernab der Zivilisation liegen, sind derartige natürliche Prozesse zu tolerieren. In direkten Umgebung der Bebauung erhöht dies aber für die nächsten Jahre erheblich die Gefahr einer schnellen Ausbreitung von Waldbränden. Durch den Funkenflug können schnell vertrocknete Baumkronen in Brand geraten und Feuerwehrleute in Gefahr bringen, die das Feuer am Boden bekämpfen. Da Kiefern harzhaltig sind, bleibt die Brandgefahr im Vergleich zu absterbenden Laubbäumen deutlich länger erhalten.
Angesichts dieser Gefahren müssen abgestorbene und stark
geschädigte Kiefern zeitnah entfernt werden und ein konsequenter Waldumbau mit
mehr Laubbäumen vorangetrieben werden. Hier sind die Waldbesitzer in der Verantwortung!
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